Freiwillige Feuerwehr Neukirchen b. Sulzbach-Rosenberg

 
 
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Verein der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen

Wer beruflich oder gesundheitlich nicht in der Lage ist, die Feuerwehr aktiv zu unterstützen, sich aber dennoch hilfsbereit zeigen will, dann besteht die Möglichkeit, die Feuerwehr als förderndes Mitglied zu unterstützen. Mit ihrer Unterstützung können unter anderem Material und Gerätschaften finanziert werden, die über die Grundausstattung der Gemeinde Neukirchen hinausgehen. Aber auch gelegentliche Ausflüge werden möglich, die der Kameradschaft dienen. Beispielsweise wurden zwei Pumpen aus der Vereinskasse finanziert, die dazu dienen, um weitere Hochwasserkatastrophen schneller abarbeiten zu können. Auch die Wärmebildkamera wurde aus Vereinsgeldern mitfinanziert.

Erich Kästner hat einmal gesagt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

Auf diesem Wege danken wir allen fördernden Mitgliedern, die wir in unserer Feuerwehr haben.
Wir möchten aber auch das Interesse anderer Mitbürger wecken, die Feuerwehr Neukirchen zu unterstützen.
Der Jahresbeitrag kann von jedem selbst festgelegt werden, jedoch sollte der Beitrag mindestens 20 € jährlich sein.

 
 

Durch Doppelklick auf die Kapitel gelangen Sie zu unserer Chronik, der Vorstellung der Vorstandschaft und den Berichten über unser Vereinsleben.

 
 

Vorstandschaft des Vereins

 
 
Vorstandzoom

1. Vorstand: Dennis Marx
2. Vorstand: Manfred Lösch
3. Vorstand: Johannes Frey
1. Kassier: Michael Lösch
2. Kassier: Armin Hartmann
1. Schriftführer:  Heinl Guido
2. Schriftführer: Christian Lazar
1. Beisitzer: Klaus Wonneberger
2. Beisitzer: Sigrid Ertel

 

Chronik

 
 

1. Kommandanten

1898           Johann Brunner
1919 - 1927 Hans Schwemmer
1927 - 1932 Martin Probst
1932 - 1945 Michael Aures
1946 - 1954 Hans Herbst
1954 - 1958 Hans Brunner
1958 - 1975 Georg Galler
1975 - 1991 Gustav Achatzi
1991 - 2001 Werner Stollner
2001 - 2013 Klaus Wonneberger
seit 2013:  Manfred Lösch

2. Kommandanten

1898           Johann Pilhofer
1904           Hans Lehner
1925           Andreas Lehnerer
1927 - 1932 Georg Übelacker
1946 - 1954 Leonhard Luber
1954 - 1963 Hans Neidel
1963 - 1969 Georg Bär
1969 - 1973 Erhard Heinl
1974 - 1977 Werner Kropius
1977 - 1991 Günter Schuhmann
1991 - 2001  Klaus Wonneberger
2001 - 2007 Franz Hopfengärtner
2007 - 2013 Manfred Lösch
seit 2013:  Markus Rupprecht

Vorstände

1888 - 1895 Johann Gress
1895 - 1919 Georg Kopp
1919 - 1937 Johann Rösch
1937 - 1943 Georg Lehnerer
1948 - 1954 Hans Schwemmer
1958 - 1976 Hans Brunner
1976 - 1991 Georg Strobel
1991 - 1997 Gustav Achatzi
1997 - 2007 Johann Ludwig
2007 - 2016 Jürgen Schmidt
Seit 2016:  Dennis Marx


Schriftführer

1954           Georg Kohl
1954 - 1971 Georg Schuhmann
1971 - 1974 Georg Galler
1974 - 1977 Günter Schuhmann
1977 - 2010 Werner Thümmler
2010 - 2013 Stephan Oeh
Seit 2013:  Guido Heinl

Als in grauer Vorzeit die ersten Menschen ihre Hütten und Häuser im Tal zwischen Hartenfels und Weißen Stein mühsam aus dem Holz der Wälder errichteten, lernten sie bald die wundertätige Kraft des Feuers kennen. Es spendete wohlige Wärme an kalten Tagen, es diente der Heilkunst und es war notwendig zur Bereitung der Nahrung. Die sichtbare Flamme erhellte das Dunkel, sie wurde zum Symbol, ja sogar zum Naturgott, dem man gerne Opfer brachte. Doch auch sehr bald lernte man die verheerende Kraft der Flamme kennen, die Haus und Hof verzehrte, die Vieh und Menschen in den Tod trieb. Panische Angst erfaßte alle Bewohner des Dorfes, wenn der „rote Hahn" aufloderte, wenn die Glocke unheilvoll läutete, wenn die mit Wasser gefüllten Eimer von Hand zu Hand gereicht wurden, wenn der "Schrekkensruf „Feurio!" durch die Straßen eilte. Trotz aller Mühe blieben verkohlte Balken, rauchende Trümmer und bettelarme Hausleute zurück.
Kein Wunder, wenn sich die Dorfgemeinschaft schon früh Gedanken machte, wie man des Feuers Macht zähmen könnte. in der Gemeindeordnung aus dem Jahre 1627 lesen wir im Auszug: „Wer bey Licht dreschen oder Stroh schneiden wird, soll von der Herrschaft um 1 Gulden und 30 Kreuzer gestrafet werden. Wer mit einem brennenden Span oder Schleißen Licht über die Gassen gehet, solle von der Herrschaft um 1 Gulden gestrafet werden.- Solle niemand kommen, eine Fackel im Dorf anzünden lassen, sondern außer dem Dorfe. Solle kein Flachs in der Stube gedörrt werden, noch weniger bei Licht gebracht oder gehechelt werden, bei Straf 1 Gulden. Wer seine Feuerstätt nicht sauber hält und man findet solches bei der Feuerschau, soll der Herrschaft 30 Kreuzer und der Gemeinde 10 Kreuzer Straf zahlen." Sollte gar der strenge Hinweis: "Solle sich niemand bis längstens 9 Uhr mehr im Wirths-Haus antreffen lassen, bei Straf 30 Kreuzer" als heilsam erwiesen haben?
Am 30. 3. 1791 wurde eine Feuerordnung für Gemeinde- und Ortsvorsteher erlassen. Sie ordnet an, von jeder ausbrechenden Feuersbrunst auf der Stelle durch einen reitenden Boten das Amt in Kenntniß zu setzen, damit ungesäumt die nöthigen Rettungsanstalten, insofern sie die höhere amtliche Leitung und Einschreitung bedürfen, getroffen werden können." Diese reitenden Boten nannte man „Feuerreiter bey Amt". Als Feuerreiter wurden junge Männer mit schnellen Pferden ausgesucht. Keiner durfte den Dienst ablehnen oder sich weigern, ein Pferd zur Verfügung zu stellen.
Trotz all dieser Mühen gelang es nicht, das zerstörende Feuer zu zähmen. Der sogenannte „Brandbrief" vom 14. 6. 1838 beweist dies. Herr Jakob Schönhöfer versicherte mir, daß der Absender Herr Engelhard, genannt „Mojer" sei. Er wohnte in dem Haus, in dem nach 1945 die Kreissparkasse untergebracht war. Er schrieb an seine Freunde: „Es wird durch den Vater bekannt sein, daß am 18. April des Bader Wolf'sche Haus abgebrannt ist. Einen großen Schrecken verursachte uns aber den 27. Mai abends 10 Uhr der Brand, welcher im Schmied-Stadel ausbrach und in wenigen Minuten sieben Zimmer in größter Flamme standen. Wir suchten zwar zu retten, aber vergebens, weil uns die Flammen überfielen. Der heftige Wind vergrößerte unser Unglück und bläst wie wir sagen von hinten her (von Osten nach Westen). Ich habe schon gemeldet, daß im Stadl des Schmiedemeisters Schmauß ausgebrochen ist und nahm mit sich dessen Haus, das Haus des Schneiders (Hartmann). Haus und Stadel bey Berg (Pilhofer), den Stadel des Wirts Raum und das Haus des Dickel-Hans (Zagel), jetzt heißt es, bis hierher sollst du brennen und nicht weiter. Auf einem jeden Zimmer des ganzen Ortes steht ein bis zwei Mann mit Wasser Eimern und Stangen und Ruten einander beständig zu ("Jetzt holt wieder Eimer! - Dort brennt es schon! - Trag Wasser herbey! - Es ist alle Hülf verloren!"). Alle Leute jagen mit ihrer Habhaftigkeit aus den Häusern, alles Vieh wandert die ganze Nacht verirrt herum, alle Wiesen und Gärten sind mit geschlichteten Waren angefüllt. Alles klagt, seufzt und schreit, bet, daß von dem Jammerruf die Luft erschallt, das immerwährende Geläute der Sturmglocken machen den Anblick noch schauervoller. Und das Feuer wütet fort bis am hellen Tag, ohne eine Löschmaschine. Als Tag ward, sieht man erst das ganze Elend . . .". "Am 10. Juni brannte des Wallaters Haus bey Feuer nieder . . .". Am 24. 4. 1861 beschließt die Gemeinde Neukirchen, eine Feuerlöschmaschine anzuschaffen. „Da die umliegenden Gemeinden und Ortschaften nicht damit einverstanden waren, wurde Maurermeister Greß und Schlossermeister Strobel gewählt, die Besorgung zu übernehmen. ln einer Bitte der Ortsgemeinde vom 21.12.1861 heißt es: "Es befinden sich in Neukirchen 60 Hausbesitzer incl. der Pfarr- und Schulhäuser, welche laut Unterschrift folgenden Beschluß fassen: Die Kosten der beiden Löschmaschinen Löschmaschinen bestehen ohne Transportkosten und sonstige Auslagen in 670 Gulden. Hiervon wollen die Ortsgemeindeglieder 350 Gulden leisten. Schmauß Vorstand Aures Pfleger-" Die Aufstellung der Mannschaft für die Bedienung der Feuerlöschmaschine beinhaltet:


a) Leitung und Schlauchführung:
Leonhard Strobel, Schlossermeister
Johann Greß, Maurermeister
Jobst Wallather, Melder
 
b) Das Druckwerk wird bedient:
Konrad Wärtel, Georg Schmid. Konrad Zimmermann, Johann Herbst. Leonhard Herbst, Michael Luber, Leonhard Klein, Karl Sommer, Leonhard Zagel, Johann Heinl, Johann Lehner. Johann Kurz, Joseph Klein, Johann Zagel.
 
Scheinbar hat die Anschaffung einer bzw. zweier Löschmaschinen zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen geführt, denn am 12.1.1873 wurde eine Grundliste der freiwilligen Feuerwehr Neukirchen erstellt: "Bei der heute stattgefundenen Versammlung über die Gründung und Bildung einer hiesigen Feuerwehr wurden von den Anwesenden als Feuerwehrausschuß, resp. Verwaltungsrat gewählt:
 
1. als Vorstand: Herr Maurermeister Greß
2. als vorläufiger Kommandant: Herr Lehrer Fuhrmann
3. der Adjunkt wird erst nach Verlauf einer Woche gewählt
4. Quartiermeister wurde: Herr Lehrer Kuttenberger
5. Als Spritzenmeister. Herr Herbst, Schneidermeister, und als dessen Stellvertreter Herr Wallather.
6. Als Schriftführer: Herr Lehrer Höhne.
 
Verfasst bis 1998, unserem 125jährigem Feuerwehrjubiläum
 
Von da an nahm die Geschichte der
FF-Neukirchen ihren Lauf...
 
Die Statuten der freiwilligen Feuerwehr Neukirchen lauten.
 

»Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr.«

 

 

Aktivitäten: Gartenfest, Landkreislauf & Co.

 
 
Vereinsausflug Lichtenfels

Vereinsausflug 2013

Eine Floßfahrt auf dem Main bei Lichtenfels war das Ziel des Vereinsausflugs 2013.

 
 
4-Maechte-Ball

Drei-Mächte Ball 2013

Berühmt-berüchtigt und immer wieder schön: der Drei-Mächte Ball!

Gartenfest

Gartenfest 2013

Sintflutartiger Regen und Kälte konnten uns nicht abhalten, auch 2013 ein Gartenfest zu feiern.

 
 
Landkreislauf

Landkreislauf 2013

Der Weg ist das Ziel. Gemeinsam bewältigten wir auch dieses Jahr den Landkreislauf!

 
 
 

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